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Ein Blockheizkraftwerk für Ihr Zuhause

Blockheizkraftwerke (BHKW) nutzen das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung: Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme – mit nur einer Energiequelle. Das macht sie besonders effizient und umweltfreundlich.

Ein Blockheizkraftwerk macht Sie weitgehend unabhängig von externen Energieversorgern. Unsere Experten beraten Sie gerne, welche Lösung am besten zu Ihrem Zuhause passt.

Effiziente Energiegewinnung mit einem Blockheizkraftwerk

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) nutzt das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung: Es erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme aus einer einzigen Energiequelle. Der Motor treibt einen Generator an, der Strom produziert, während die entstehende Wärme zum Heizen und für Warmwasser genutzt wird.

Eine alternative Technologie ist die Brennstoffzelle, die ebenfalls nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet, jedoch ohne mechanische Bauteile. Sie wandelt Erdgas zunächst in Wasserstoff um. In der Brennstoffzelle wird dieser in Protonen und Elektronen aufgespalten – die Elektronen erzeugen Strom, während die entstehende Wärme effizient Ihr Zuhause beheizt.

Skizze stellt Funktionsweise eines Blockheizkraftwerks dar.
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Konrad Wangart, Experte für Heizung + PV Heizungs-Anfrage
Konrad Wangart

Häufige Fragen zum Blockheizkraftwerk (BHKW)

  • Was macht ein Blockheizkraftwerk (BHKW)?

    Ein Blockheizkraftwerk erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme. Das Prinzip nennt sich Kraft-Wärme-kopplung. Während ein Motor oder eine Turbine Strom produziert, wird die entstehende Abwärme direkt genutzt. Diese Wärme dient der Raumheizung, der Warmwasserbereitung oder der Prozesswärme. Das Ergebnis ist ein sehr hoher Gesamtwirkungsgrad.

  • Wie funktioniert ein Blockheizkraftwerk im Alltag?

    Ein BHKW wird dort eingesetzt, wo kontinuierlich Energie benötigt wird. Der Motor treibt einen Generator an und erzeugt Strom. Die Abwärme aus Motor und Abgas wird über Wärmetauscher nutzbar gemacht. Der selbst erzeugte Strom kann direkt im Gebäude verbraucht oder ins Netz eingespeist werden. Die Wärme deckt den Grundbedarf zuverlässig ab.

  • Für welche Gebäude ist ein BHKW sinnvoll?

    Ein Blockheizkraftwerk lohnt sich besonders bei hohem und gleichmässigem Energiebedarf. Typische Einsatzbereiche sind:

    • Mehrfamilienhäuser

    • Gewerbebetriebe

    • Hotels und Pflegeeinrichtungen

    • Produktionsbetriebe mit Prozesswärme

    Je mehr Laufzeit pro Jahr, desto wirtschaftlicher arbeitet das System.

  • Wie unterscheidet sich ein BHKW von einer Wärmepumpe?

    Die Wärmepumpe nutzt Umweltenergie und benötigt Strom. Ein BHKW erzeugt Strom selbst und nutzt die entstehende Wärme direkt. Wärmepumpen eignen sich vor allem für gut gedämmte Gebäude mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Blockheizkraftwerke spielen ihre Stärke dort aus, wo gleichzeitig viel Strom und Wärme gebraucht wird.

  • Welche Rolle spielt Strom beim Blockheizkraftwerk?

    Strom ist der zentrale Mehrwert eines BHKW. Ein grosser Teil des erzeugten Stroms wird direkt vor Ort verbraucht. Das senkt die Stromkosten deutlich. Überschüssiger Strom kann ins öffentliche Netz eingespeist werden. Dafür erhält der Betreiber eine Vergütung.

  • Was ist der KWK Zuschlag?

    Der KWK Zuschlag ist eine staatliche Förderung für Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung. Betreiber erhalten einen Zuschlag pro erzeugter Kilowattstunde Strom. Das verbessert die Wirtschaftlichkeit deutlich. Die Höhe und Dauer des Zuschlags richten sich nach der Anlagengrösse und den gesetzlichen Rahmenbedingungen.

  • Kann ein BHKW auch Prozesswärme liefern?

    Ja. Die Nutzung von Prozesswärme ist ein grosser Vorteil von Blockheizkraftwerken. Die gleichmässige Wärme eignet sich ideal für Produktionsprozesse, Warmwasserbedarf oder industrielle Anwendungen. Das steigert die Energieeffizienz erheblich.

  • Was ist der Unterschied zwischen BHKW und Brennstoffzelle?

    Eine Brennstoffzelle ist eine spezielle Form der Kraft Wärmekopplung. Sie erzeugt Strom elektrochemisch, meist aus Wasserstoff oder Erdgas. Sie arbeitet leiser und effizienter, ist aber technisch anspruchsvoller und teurer. Klassische BHKW nutzen meist Verbrennungsmotoren und sind robuster für höhere Leistungsbereiche.

  • Wie wirtschaftlich ist ein Blockheizkraftwerk?

    Die Wirtschaftlichkeit hängt stark vom Eigenstromverbrauch ab. Je mehr Strom selbst genutzt wird, desto schneller rechnet sich das System. KWK Zuschlag, vermiedene Stromkosten und hohe Effizienz machen das BHKW langfristig attraktiv. Eine genaue Wirtschaftlichkeitsberechnung ist entscheidend.

  • Ist ein Blockheizkraftwerk umweltfreundlich?

    Ein BHKW nutzt Energie sehr effizient. Durch die gleichzeitige Strom und Wärmeerzeugung sinken Primärenergieverbrauch und CO₂ Ausstoss deutlich. In Kombination mit Biogas oder erneuerbaren Brennstoffen verbessert sich die Klimabilanz weiter. Damit ist das BHKW ein wichtiger Baustein der Energiewende.

  • Kann ein BHKW mit anderen Heizsystemen kombiniert werden?

    Ja. Blockheizkraftwerke werden oft mit Spitzenlastkesseln oder Wärmepumpen kombiniert. Das BHKW deckt den Grundbedarf. Andere Systeme übernehmen Lastspitzen. Diese Hybridlösung erhöht Effizienz und Betriebssicherheit.

  • Wie aufwendig ist Wartung und Betrieb?

    Ein BHKW benötigt regelmässige Wartung, ähnlich wie ein Motorfahrzeug. Wartungsintervalle sind planbar und Teil des Gesamtkonzepts. Moderne Anlagen überwachen sich selbst und melden Servicebedarf frühzeitig.

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